Erstelldatum: September 2012 / Aktualisiert: November 2013

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Inhaltsverzeichnis

  1. Einleitung
  2. Ziele und Grundsätze
  3. Trägerschaft
  4. Personal
  5. Öffnungszeiten, Feiertage und Betriebsferien
  6. Aufnahmebedingungen und Anmeldung.
  7. Bring- und Abholzeiten
  8. Tagesablauf
  9. Eingewöhnung
  10. Bekleidung und eigene Spielsachen
  11. Mahlzeiten
  12. Fotos
  13. Waldgruppe
  14. Begleitdienst für Kindergartenkinder
  15. Zusammenarbeit mit den Eltern / Elterngespräche
  16. Ferien und Absenzen
  17. Krankheit
  18. Krippenschliessungen in Notlagen
  19. Kompensationstage
  20. Tarife
  21. Kündigung und Vertragsänderungen
  22. Qualitätskontrolle
  23. Versicherung
  24. Gültigkeit


1 Einleitung

Das vorliegende Elternreglement der Kinderkrippen Sonneschii Hausen und Birr (folgend KSH/ KSB) orientiert Eltern und weitere Interessierte, die ihr Kind in die Krippe bringen möchten über Grund- sätze, Tagesablauf, Personal und Tarife. Bei Vertragsabschluss zwischen Eltern und KSH/KSB ist das Elternreglement Bestandteil des Vertrages.

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2 Ziele und Grundsätze

Die KSH/KSB betreut von Montag bis Freitag max. 16 Kinder von 2 Monaten bis Schuleintritt. In Hausen wird dem Platz entsprechend zwei Kindergruppen und in Birr eine Kindergruppe geführt. Im Zentrum steht das altersgerechte und individuelle Betreuen der Kinder. Die Kinder werden gezielt im körperlichen, sprachlichen, geistigen, emotionalen und seelischen Bereich begleitet und gefördert. Der Tagesablauf der Krippe wird den Bedürfnissen der Kinder angepasst und flexibel gestaltet.
Gezielte Aktivitäten unterstützen die Förderung der Kinder in ihrer Entwicklung im Sinne „Hilf mir es selbst zu tun". Die Krippe ist ein Lebensraum, der kindgerecht eingerichtet ist.

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3 Trägerschaft

Träger der Krippe Hausen ist der Verein Kinderkrippe Sonneschii Hausen, Liseliweg 1, 5212 Hausen. Träger der Krippe Birr ist der Verein Kinderkrippe Sonneschii Birr, Holzgasse 26, 5242 Birr.

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4 Personal

Die Kinder werden entsprechend der Auslastung von ausgebildetem Personal betreut. Die KSH/KSB wird von einer ausgebildeten Krippenleiterin geführt.

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5 Öffnungszeiten, Feiertage und Betriebsferien

Die Krippe in Hausen ist von Montag bis Freitag von 06.45 – 18.15 Uhr geöffnet. Die Krippe in Birr ist von Montag bis Freitag von 07.00 – 18.15 Uhr geöffnet.
An den gesetzlichen und lokalen Feiertagen bleibt die Krippe geschlossen. Vor den gesetzlichen und lokalen Feiertagen schliesst die Krippe bereits um 17.15 Uhr.
Die Krippe ist wegen Betriebsferien während zweier Wochen im Sommer und einer Woche zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen. Die Betriebsferien im Sommer werden so gelegt, dass die beiden Krippen nur während einer Woche gleichzeitig geschlossen sind. Sofern es die Betreuungsmöglichkeiten erlauben, wird es den Eltern freigestellt, die Kinder während der Betriebsferien der einen Krippe, diese in der geöffneten Krippe betreuen zu lassen. Die Eltern werden frühzeitig über Feiertage und Betriebsferien informiert.

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6 Aufnahmebedingungen und Anmeldung

Die Aufnahme ist grundsätzlich jederzeit möglich, sofern Platz vorhanden ist. Kinder von Hausen bzw. Birr werden bei gleichwertiger Begebenheit vorgezogen. Geschwister von Kindern, die in der Krippe bereits betreut werden, haben Vorrang. Falls die passende Gruppe schon voll ist, wird eine Warteliste geführt. Eine Aufnahme eines Kindes muss vom Betreuungsaufwand her vertretbar sein und darf Betreuungsleistung der Krippe nicht negativ beeinträchtigen.
Die Mindestbesuchszeit in der Krippe beträgt in der Regel einen ganzen Tag oder zwei halbe Tage pro Woche. Die Mittagsbetreuung für Kindergartenkinder wird nur in Kombination mit mindestens einem halben Betreuungstag angeboten.
Vor der Aufnahme werden Eltern und Kinder zur Besichtigung der Krippe eingeladen. Es gibt beiden Seiten Gelegenheit, sich ein Bild über die Verhältnisse zu machen. Näheres zur Eingewöhnung siehe Punkt 9.
Die Anmeldung muss schriftlich mit dem Anmeldeformular „Datenblatt und Anmeldung Betreu- ungsangebot KSH/KSB" erfolgen. Mit der Unterzeichnung dieser Anmeldung ist ein Reservationsbe- trag fällig zur Zahlung (s. nähere Erläuterung auf dem Anmeldeformular).

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7 Bring- und Abholzeiten

Die Kinder werden zu festen Zeiten gebracht und abgeholt. Sie können nur von den Eltern selber oder von den Eltern Beauftragten und dem Personal bekannten Personen abgeholt werden.
Es gelten folgende Bring/- und Abholzeiten: In Hausen:
06.45 – 09.00 Uhr Bringen
11.00 – 14.00 Uhr Kinder der Morgenbetreuung werden abgeholt und Kinder für die
Nachmittagsbetreuung werden gebracht.
16.30 – 18.15 Uhr Abholen

In Birr:
07.00 – 09.00 Uhr Bringen
11.00 – 11.30 Uhr Kinder der Morgenbetreuung werden abgeholt und Kinder für die
Nachmittagsbetreuung werden gebracht.
16.30 – 18.15 Uhr Abholen

Kinder, die nicht pünktlich abgeholt werden, verrechnet die KSH für jede angebrochene Viertel- stunde Fr. 20.--.

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8 Tagesablauf

Ein Tagesablauf könnte so aussehen:

06.45/07.00 - 09.00 Uhr Die Kinder werden gebracht Freies Spielen
07.15 – 08.15 Uhr Frühstück
09.00 Uhr Znüni
11.00 – 13.00/11.30 Uhr Kinder für die Nachmittagsbetreuung werden gebracht
10.00 Uhr Gemeinsame Aktivität drinnen oder draussen
11.30 – 12.15 Uhr Gemeinsames Mittagessen, danach Zähne putzen.
12.15 Uhr Mittagsschlaf oder Ruhezeit
13.00 Uhr Freies Spiel für wache Kinder.
14.30 Uhr Wecken der noch schlafenden Kinder. Gemeinsame Aktivität drinnen oder draussen.
16.00 Uhr Zvieri
16.30 Uhr Freies Spiel
Die ersten Kinder werden abgeholt.
18.15 Uhr Die Krippe schliesst.
In der Krippe spielen, malen, basteln, lachen, singen, toben, tanzen, essen, ruhen, streiten, ler- nen und spazieren alle gemeinsam. Viele verschiedene Angebote stehen den Kindern zur Ver- fügung.
Freispiel bedeutet: Die Kinder bestimmen wo, womit, was, wann, wie lange, und mit wem sie spielen. Das Freispiel der Kinder ist sehr wichtig. Sie erleben Phantasie, Rollenspiel, Selbstän- digkeit, Freundschaft, Gefühle, Freiheit, Konflikte, Freude und verarbeiten Erlebtes. Spielen bedeutet lernen.

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9 Eingewöhnung

Zur Eingewöhnung der Kinder erarbeitet die Gruppen- oder Krippenleiterin zusammen mit den El- tern einen Besuchsplan für die ersten 14 Tage, der individuell auf das Kind abgestimmt wird.
Wichtiges zur Eingewöhnungsphase, das Eltern ihrem Kind mitgeben können:

  • Erzählen Sie dem Kind im Voraus, wo sie mit ihm hingehen.
  • Sagen Sie dem Kind, ob sie gemeinsam die Krippe verlassen oder ob es alleine da bleibt.
  • Verabschieden Sie sich immer von Ihrem Kind, auch wenn dies zum Teil schwierig ist, es ist bes- ser für das Kind.
  • Lassen Sie dem Kind etwas von zu Hause da. (z.B. Kuscheltier, Nuschi, Mamis Pulli).

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10 Bekleidung und eigene Spielsachen

Die Kinder sollen sich in der Krippe frei bewegen können. Sie sollen drinnen und draussen in be- quemer Kleidung spielen, malen, basteln und herumtoben können. Daher ist die Bekleidung je nach Aktivitäten anzupassen und sollte auch schmutzig werden können.
Für draussen braucht es:
Im Winter: Kappe, Handschuhe, Skianzug, Schal und Winterschuhe Im Sommer: Sonnenhut, Badehose, Sommerschuhe
Bei Regen: Gummistiefel, Regenkleider
Für drinnen braucht es:
Finken, „Antirutschsocken" oder Lederfinkli, Ersatzkleider der Jahreszeit entsprechend.
Windeln werden von den Eltern mitgebracht und sollten stets in der Krippe zur Verfügung stehen. Schmutzige Kleider werden ungewaschen nach Hause mitgegeben.

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11 Mahlzeiten

Den Kindern wird eine gesunde, kindergerechte und ausgewogene Ernährung geboten Frühstück, Znüni, Zmittag, Zvieri sowie Gemüse- und Früchtebreie werden in der Krippe zubereitet, wobei die Kinder miteinbezogen werden soweit als möglich. Gemeinsames Kochen macht mehr Spass und fördert den Appetit. Zum Trinken gibt es Wasser oder ungesüssten Tee.
Das Schoppenpulver oder spezielle Nahrung bringen die Eltern in die Krippe mit. Themen rund um das Kind wie z.B. Marke der Trinkflaschen, Allergien etc. sind frühzeitig mit der Gruppenleiterin zu besprechen.
Die Eltern werden gebeten, keine sonstigen Esswaren oder Süssigkeiten mitzugeben, ausser am Geburtstag des Kindes.
Religiöse oder medizinische, ethische Gründe müssen mit der Krippenleitung besprochen werden. Eine Aufnahme muss vertretbar sein.

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12 Fotos

Die Krippe macht regelmässig Fotos von den Kindern und deren Aktivitäten. Die Einwilligung für die Veröffentlichung auf der Homepage, in der Garderobe und anderen Räumlichkeiten in der Krippe wird im Anmeldeformular geregelt. Die Kinder werden unter Wahrung der Intimsphäre und sexisti- schen Darstellungen geschützt.

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13 Waldgruppe

Die Krippe hat eine Waldgruppe fest im Angebot. Kinder ab 3 Jahren können dem wöchentlichen Walderlebnis beiwohnen. Die Waldgruppe bedient sich des Spielzimmers Natur und bietet sehr vie- le Möglichkeiten, die Natur spielerisch in allen Jahreszeiten zu erleben. Das natürliche Umfeld im Wald wirkt sich positiv auf die Entwicklung der Kinder aus. Die Kinder lernen, die Natur zu verste- hen und sich als Teil von ihr zu verstehen. Spielen im Wald fördert die Kreativität der Kinder ohne künstliche Gegenstände. Das gemeinsame Spielen im Wald fördert die motorische und sprachliche Entwicklung der Kinder.
Die Waldgruppe wird durch eine qualifizierte Mitarbeiterin gestaltet und betreut. Sie hat dazu ei- nen einjährigen Spezialisierungskurs absolviert. Zusätzlich wird die Gruppe durch eine Person des

Krippenteams begleitet. Bei Gewitter, Sturm oder Temperaturen unter 0°C findet ein normaler Krippenalltag statt. Um Zeckenbisse möglichst zu vermeiden, werden den Kinder Anti-Zeckenspray aufgetragen.

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14 Begleitdienst für Kindergartenkinder

Kindergartenkinder, die in der Krippe betreut werden, werden in den Kindergarten begleitet. In Birr werden die Kinder nur in den Kindergarten Pestalozzi begleitet.
Die Kinder werden beim Begleiten bewusst zum richtigen Verhalten im Strassenverkehr geschult.

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15 Zusammenarbeit mit den Eltern / Elterngespräche

Zentral ist die kooperative Zusammenarbeit mit den Eltern. Sie ist eine der wichtigsten Grundlagen für eine gute Krippenzeit. Die Tür- und Angelgespräche morgens oder abends bieten eine gute Möglichkeit sich vor und nach jedem Krippenbesuch kurz auszutauschen. Bei Bedarf, mindestens aber beim Übergang von der Krippe in den Kindergarten, wird gemeinsam ein Termin für ein El- terngespräch vereinbart. Für alltägliche Fragen ist die Krippen- oder Gruppenleiterin direkte An- sprechpersonen. Beschwerden, Wünsche und Anliegen sind direkt mit der Krippenleiterin zu be- sprechen.
Das Krippenteam bietet Gewähr für vertrauliche Gespräche betreffend Betreuung, Finanzierung, Arbeit etc.
Die Eltern werden gebeten, Änderungen betreffend Wohnadresse, Telefonnummer etc. der Krip- penleiterin zu melden. Während der Betreuungszeit hat ein Elternteil oder eine erziehungsberech- tigte Person jederzeit erreichbar zu sein.


16 Ferien und Absenzen

Besucht das Kind die Krippe wegen Ferien nicht, gilt der ordentliche Monatstarif, da dieser auf das ganze Jahr umgerechnet wird. Ferien sind so früh wie möglich dem Krippenteam zu melden.
Kinder die später gebracht bzw. am Abend früher abgeholt werden oder wegen Unfall / Krankheit der Krippe fern bleiben, sind bis 9.00Uhr dem Krippenteam zu melden, damit der Tagesablauf an- gepasst werden kann.

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17 Krankheit

Kinder die krank oder verunfallt sind, werden zu Hause betreut. Bei Kindern mit Fieber ≥ 38°C müs- sen von den Eltern abgeholt werden. Das Kind kann die Krippe wieder besuchen, sobald es einen fieberfreien Tag zu Hause ohne Medikamente verbrachte. Im Grenzfall entscheidet die Krippenlei- terin. Bei ansteckenden Krankheiten wie Magen-Darm-Grippe, andere grippalen Infekten, Binde- hautentzündung, Windpocken, Kinderkrankheiten, starke Erkältungen, aber auch Läuse ist das Kind zu Hause zu betreuen. Gegebenenfalls ist mit einem Arztzeugnis zu bescheinigen, wann das Kind wieder in die Krippe kommen kann. Auch über ansteckende Krankheiten in der Familie ist das Krip- penpersonal zu orientieren. Hat das Kind vom Arzt verordnete Medikamente einzunehmen, sind diese am Morgen der Gruppenleiterin zu übergeben.
Allergien und andere Empfindlichkeiten sollten wenn möglich vor Eintritt besprochen werden.

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18 Krippenschliessungen in Notlagen

In Einzelfällen kann eine Schliessung einer Krippe ohne Schadenersatzansprüche in Betracht gezogen werden, wenn eine hohe gegenseitige Ansteckung erfolgt mit massiver Erkrankung. Für eine Krippenschliessung ist eine Verfügung durch den Kantonsarzt nötig. Der Grund der Schliessung kann auch aus organisatorischem Grund sein, wie zuviel erkranktes Personal, wo- mit die Betreuung der Kinder qualitativ nicht mehr sichergestellt werden kann.


19 Kompensationstage

Bleibt ein Kind ausserhalb der Krippenferien der Krippe fern, können genau so viele Tage kom- pensiert werden, wie das Kind regulär während einer Woche angemeldet ist. Der Anspruch verfällt jeweils Ende Kalenderjahr. Die Kompensation muss mit der Krippenleitung im Voraus

abgesprochen werden. Der gewünschte Termin wird von der Krippenleitung bewilligt, sofern dies ohne Einsatz zusätzlichen Personals und der Wahrung der Betreuungsqualität der Kinder möglich ist.

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20 Tarife

Über die Kosten und Zahlungsbedingungen der KSH/KSB geben die Tarifordnung und das An- meldeformular Auskunft. Der Tarif muss jeweils bis zum 25. des Vormonats bezahlt werden.


21 Kündigung und Vertragsänderungen

Drei Monate vor Austritt ist die Kündigung schriftlich der Krippenleiterin abzugeben und von ihr bestätigt. Wird das Kind ohne vorherige Kündigung aus der Krippe genommen, ist ein Elternbeitrag für drei Monate vollumfänglich zu begleichen.
Bei Vertragsänderungen, die eine Reduktionen oder Erhöhung der Präsenzzeit beinhaltet, ist die Krippenleiterin ebenfalls drei Monate im Voraus zu informieren.
Die Krippe hat das Recht, den Betreuungsvertrag jederzeit aufzulösen, sofern ein sachlicher Grund vorliegt, der das Vertrauensverhältnis zwischen Krippe und Eltern zerstört (z.B. Verletzung der Fi- nanzpflicht oder des Betriebsreglements). Ansonsten wird bei einer Kündigung seitens der Krippe eine individuelle Übergangsregelung gesucht.

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22 Qualitätskontrolle

Die KSH/KSB besitzt eine offizielle Betriebsbewilligung und unterzieht sich allen gesetzlichen Kon- trollorganen. Um einem hohem Qualitätsanspruch genügen zu können, werden im Betrieb interne und externe Kontrollen in Anspruch genommen.


23 Versicherung

Für mitgebrachte Spielsachen, Kleider oder andere Gegenstände wird keine Haftung übernommen. Die Kinderkrippe verfügt über eine Haftpflichtversicherung, welche Personen- und Sachversiche- rungenansprüche decken. Von Kindern verursachte Schäden müssen durch eine entsprechende Haftpflichtversicherung der Eltern gedeckt werden.


24 Gültigkeit

Dieses Reglement für die KSH/KSB tritt per 01.11.2013 in Kraft.

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